
2010, 2015, 2020 und 2025: Was sich anhört, wie die Aufzählung eines allseits bekannten WM-Songs, stellt die Zyklen dar, in denen sich ein Team um Jörn Küpper, Klaus Behrenbeck und Tilman Tacke die Bundesliga als Faktor von Deutschlands Volkswirtschaft untersucht.
Was sind die aktuellen Ergebnisse?
Die Bundesliga hat ihre Position als Wirtschafts- und Gesellschaftsmotor gestärkt: In der Saison 2023/24 erzielte der Profifußball eine Wertschöpfung von 14,2 Mrd. Euro und schuf 150.000 Vollzeitstellen. Zudem stellt die Bundesliga für 41% der Deutschen einen bedeutenden Lebensinhalt dar und vereint verschiedene gesellschaftliche Gruppen.
Sie zieht wöchentlich über 350.000 Fans in die Stadien und erreicht zahlreiche weitere Zuschauer vor dem Fernseher. Die Bundesliga vereint verschiedene gesellschaftliche Gruppen und fördert soziale Verbindungen, regionale Identifikation und den Zusammenhalt. Sie bietet auch einen Rückzugsort aus den Alltagsproblemen. Wirtschaftlich erzeugt der Profifußball eine Wertschöpfung von 14,2 Mrd. Euro, was einer Steigerung von 30% seit 2018/19 entspricht.
Die Bundesliga schafft nahezu 150.000 Vollzeitstellen und trägt zu den Steuereinnahmen bei, die aktuell bei rund 4,6 Mrd. Euro pro Jahr liegen. Abschließend formulieren die Autoren die Notwendigkeit für die Verantwortlichen, die Balance zwischen Tradition und Moderne sowie die Zugänglichkeit für alle Bevölkerungsgruppen zu wahren.
Die gesamten Ergebnisse gibt es hier: mck.de/bundesliga25